Humanistischer Salon

Humanistischer Salon - Naturwissenschaft und Glaube?

Dienstag, 04.04.2017 | 20:00 Uhr | Salon des Amateurs in der Kunsthalle | Grabbeplatz 4 | Düsseldorf

(04.04.2017)

Naturwissenschaft und Glaube? // Kann man gleichzeitig naturwissenschaftlich denken und an Gott glauben?
Vortrag und Diskussion mit Professor Dr. Werner Kunz

René Descartes (1596 - 1650) hat das "rationalistische Denken" eingeführt: die "Regulae ad directionem ingenii", die Regeln, wie man den Geist zu lenken hat. Seit dieser Zeit orientiert sich das Denken der Naturwissenschaftler an der Gültigkeit der Naturgesetze. Die Biologie hat durch Darwin eine naturgesetzliche Erklärung für die Entstehung des Lebens gefunden. Die (bisher immer wieder verlässlich eingetretenen) Voraussagen der Naturwissenschaft (aber auch unser Verhalten im täglichen Leben) richten sich nach den Naturgesetzen. (weiter...)

Humanistischer Salon - Die Türkei aus säkularer Perspektive

Dienstag, 07.02.2017 | 20:00 Uhr | zakk... | Fichtenstr. 40 | 40233 Düsseldorf

(07.02.2017)

Diashow, Film und Diskussion mit Ertan Erdogan und Lilli Pöttrich

Am Beispiel der Bauindustrie und der einhergehenden Stadtteilplanung und -entstehung dokumentiert der Filmemacher Ertan Erdogan den scheinbaren Erfolg einer Volkspartei.
Eine aktuelle filmdokumentarische Reise durch die Türkei unter dem Bann von Halbmond und Stern - plus einer Daniel-Düsentrieb-Glühbirne, dem Markenzeichen der AKP.

Die Nachrichten aus der Türkei überschlagen sich aktuell: wir müssen augenblicklich mit ansehen, wie Demokratie, Freiheiten, Pluralität, Säkularität, Lehre und Kritik in der Türkei zerschlagen werden und implodieren. Was begründet die AKP-Euphorie? Welche Perspektiven gibt es? (weiter...)

Humanistischer Salon - Ist was wir wahrnehmen wirklich immer wahr?

Dienstag, 03.01.2017 | 20:00 Uhr | Salon des Amateurs in der Kunsthalle | Grabbeplatz 4 | Düsseldorf

(03.01.2017)

Ist was wir wahrnehmen wirklich immer wahr? Vom Reiz der Sinne zum Erleben der Welt | Vortrag und Diskussion mit Dr. Rainer Rosenzweig

Ein Grundprinzip der Wahrnehmungsforschung lautet: Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess. Erfahrungen, Erwartungen und „Vor-Urteile“ sind an diesem Prozess beteiligt. Somit bestimmt das, was wir über die Welt bereits wissen oder zu wissen glauben, unser Wahrnehmungsergebnis. (weiter...)

Humanistischer Salon - Das Ende ist nah!

Dienstag, 06.12.2016 | 20:00 Uhr | Salon des Amateurs in der Kunsthalle | Grabbeplatz 4 | Düsseldorf

(06.12.2016)

Vortrag und Diskussion mit Jens Niklaus

Mit dem Bekenntnis zu Jesus als Messias war das Christentum seit jeher eine Endzeitreligion. Schließlich war Jesus selbst felsenfest davon überzeugt, das Ende der Welt noch selbst mitzuerleben. In den seither vergangenen 2000 Jahren christlicher Geschichte wurde drum stets nach Zeichen für den anstehenden Weltuntergang Ausschau gehalten und es wurden Berechnungen verschiedener Jahreszahlen angestellt.

Wie konnte sich diese Endzeiterwartung so lange erhalten? Was bedeutet es für Menschen, wenn sie in ständiger Endzeit-Erwartung leben? Und was geschieht, wenn sie in ihrer Erwartung enttäuscht werden? Schlimmer noch, was wenn nicht? (weiter...)

Humanistischer Salon - Theologie ist keine Wissenschaft

Dienstag, 01.11.2016 | 20:00 Uhr | Salon des Amateurs in der Kunsthalle | Grabbeplatz 4 | Düsseldorf

(01.11.2016)

Theologie ist keine Wissenschaft // Vortrag und Diskussion mit Dr. Bernd Vowinkel
Eintritt: frei, Spende erwünscht

Durch die Aufklärung und die gewaltigen Fortschritte der Naturwissenschaften ist die Anerkennung der Theologie als Wissenschaft immer mehr ins Wanken geraten. Die meisten heutigen Wissenschaftstheoretiker sprechen der Theologie, nicht zuletzt aufgrund ihrer Bekenntnisgebundenheit, die Wissenschaftlichkeit ab und kritisieren ihre weitere Anwesenheit an staatlichen Universitäten und die damit verbundene Finanzierung. Dennoch erhält die katholische Theologie an der Universität Bochum von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Laufe der nächsten fünf Jahre 1,6 Millionen Euro um ihre Wissenschaftlichkeit nachzuweisen. (weiter...)

Humanistischer Salon: Epikur – die Aktualität eines antiken Aufklärers

Dienstag, 04.10.2016 | 20:00 Uhr | Salon des Amateurs in der Kunsthalle | Grabbeplatz 4

(04.10.2016)

Der antike Philosoph Epikur und seine Schule gehören zu den vom Christentum bestgehassten ideologischen Gegnern. "Epikureer" wurde insbesondere im christlichen Mittelalter zu einem Schimpfwort für Freunde sinnlicher Ausschweifungen – in bewusster Verkehrung der nach heutigen Maßstäben eher asketisch zu nennenden Lebensphilosophie Epikurs.

Die Schärfe der Ablehnung entsprach der großen Anziehungskraft von Epikurs Philosophie. Denn diese lässt sich als Vorwegnahme einer "pragmatischen" Philosophie verstehen, die die Moral nicht aus metaphysischen Wahrheiten ableitet, sondern umgekehrt die metaphysischen Überzeugungen daran ausrichtet, wie weit sie dem Menschen ein gutes Leben ermöglichen. (weiter...)

Humanistischer Salon - Säkularer Humanismus: Ersatzreligion für Ungläubige oder Weltanschauung für Aufgeklärte?

Dienstag, 06.09.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(06.09.2016)

Der Begriff "Humanismus" beruht auf langen Traditionen, er ist heute unscharf und mehrdeutig. Säkularer Humanismus als Weltanschauung bedarf daher der Erläuterung. Seine wichtigsten historischen Wurzeln und philosophischen Grundideen, aber auch die politischen und juristischen Randbedingungen seiner Entfaltung werden im Vortrag umrissen.

Schließlich werden auch einige säkulare und humanistische Organisationen kurz vorgestellt. Sie unterscheiden sich in ihrem Tätigkeitsprofil, ihren Strategien und manchmal auch in ihren Zielen. Wie groß die Gemeinsamkeiten und wie groß die Unterschiede dabei am Ende sind, liefert zweifellos Stoff für anregende Diskussionen: Wer Dogmen ablehnt, muss Vielfalt in Kauf nehmen. (weiter...)

Humanistischer Salon - Im Reich der Unsinne - Esoterische Praktiken auf dem Prüfstand

Dienstag, 02.08.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(02.08.2016)

Wie testet man übernatürliche Fähigkeiten? // Vortrag und Diskussion mit dem Physiker Stefan Soehnle // Wünschelruten, Pendel, energetisierte Wasser, Karten legen, Wahrsagen, Astrologie, homöopathische Heilkräfte und weiterer Aberglaube sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Aber gibt es tatsächlich wissenschaftliche Belege für deren Wirksamkeit? Dieser Frage widmet sich die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) www.gwup.org (weiter...)

Humanistischer Salon - Atheism: A reason to die - Bangladesh and the Muslim World

Dienstag, 05.07.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(05.07.2016)

Vortrag und Diskussion mit dem in Düsseldorf lebenden bengalischen Blogger Ahmed Nadir. (Vortrag in englischer Sprache) // Der Aktivist und Unternehmer Ahmed Nadir berichtete bereits in einer Veranstaltung im vergangenen September welchen Gefahren Atheisten in Bangladesch ausgesetzt sind und was ihn bewogen hat, 2013 aus seiner Heimat zu fliehen und Asyl in Deutschland zu beantragen.
Inzwischen sind weitere atheistische Intellektuelle in Bangladesch von gläubigen Islamisten auf offenener Straße hingemetzelt worden ohne dass sie eine ernstgemeinte Strafverfolgung von Seiten des Staates befürchten müssen. Ahmed Nadir möchte über die neuesten Entwicklungen berichten. (weiter...)

Humanistischer Salon - Religionsfrei - islamkritisch - fremdenfeindlich? Wie inhuman ist der Humanismus?

Dienstag, 07.06.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(07.06.2016)

Bei der Religionskritik darf es keine Tabus geben, betont beispielsweise die Giordano Bruno-Stiftung in Informationsschriften. Aber wo verläuft die Grenze zwischen fundamentaler Islamkritik und fundamentalistischer Menschenfeindlichkeit gegenüber Einwanderern aus muslimischen Milieus? Wo die offziellen Kirchen ihre positive Haltung gegenüber Flüchtlingen mit einem Gebot begründen, dem der Nächstenliebe, brauchen Religionsfreie andere Maßstäbe. Aber wie finden – und wie vermitteln. Aktuelle Beobachtungen und Gedanken dazu von dem Kölner Journalisten Ulli Schauen, Autor von „Das Kirchenhasserbrevier.“