DA!s sollten Sie wissen

  • Dass der Staat die beiden Grosskirchen zusätzlich zum Einzug der Kirchensteuer mit jährlich über 19 Milliarden Euro subventioniert. Zum Vergleich: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekommt 2013 ein Buget von 13,7 Milliarden.

  • Von den 9 Milliarden Euro Kirchensteuer werden nur 10% für soziale Zwecke ausgegeben. Die anderen 90% dienen zur Unterhaltung des Kirchenapparates. (Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (Verwaltungskostenkonzept.pdf) vergibt sein begehrtes Spenden-Siegel nur an Organisationen, die höchstens einen – aus Sicht des DZI – gerade noch tolerierbaren Kostenanteil von 35 Prozent aufweisen.)
  • Kardinals- und Bischofsgehälter werden nicht aus der Kirchensteuer, sondern von allgemeinen Steuergeldern bezahlt. (Monatlich 11.542 € pro Bischof). Also auch von Menschen, die längst aus der Kirche ausgetreten sind oder mit dieser nichts zu tun haben möchten.
  • Caritas und Diakonie werden zu über 98% staatlich finanziert (45 Milliarden Euro jährlich)
  • Die beiden Grosskirchen in Deutschland besitzen ca. 50.000 Unternehmen und sind nach dem öffentlichen Dienst der zweitgrößte Arbeitgeber. Aber für die über eine Millionen Beschäftigten gilt kein normales Arbeitsrecht. Atheisten, Juden, Moslems, Wiederverheiratete und Homosexuelle sind dort als Arbeitnehmer unerwünscht.
  • Die Kirchen lassen ihr Personal an den theologischen Fakultäten zu 100% auf Staatskosten ausbilden.
  • Die NRW-Landesverfassung nennt "Ehrfurcht vor Gott" als ein oberstes Erziehungsziel
    Artikel 7.1
  • Der biblische Schöpfungsmythos wird im Rahmen des Religionsunterrichtes der Grundschulen als zu vermittelnde Wahrheit betrachtet. (BVerGE 74, S. 252f, zit. nach E. Fischer, loc. cit.). Die Tatsache der Evolution ist im Lehrplan nicht vorgesehen.
  • Die 10 Gebote sind nicht die Basis für das Grundgesetz
  • Das Reichskonkordat, der Vertrag den Adolf Hitler mit dem Vatikan schloss um die Sonderprivilegien der katholischen Kirche zu zementieren, gilt seit 80 Jahren ungebrochen.

Quellen: Carsten Frerk: Violettbuch der Kirchenfinanzen; sowie Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland http://fowid.de/